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Sommerh├Âck der Mitte-Parteien

Zur St├Ąrkung der politischen Mitte in R├╝ti trafen sich am 24. August 2017 ├╝ber 30 Parteimitglieder der CVP R├╝ti, EVP R├╝ti und Gr├╝nliberalen R├╝ti-D├╝rnten zum gemeinsamen Grill- und Infoanlass. Im Vordergrund standen drei f├╝r R├╝ti wichtige Themen: Integration, die hohe Belastung durch Sozialkosten, sowie die bauliche Entwicklung im Zentrum. Gleichzeitig stellte sich Simon Mettler, CVP-Kandidat f├╝r das Bezirksgericht, der Runde vor.

Nach dem gem├╝tlichen Teil referierten Marie-Therese B├╝sser GLP (Ressort Soziales), Christa Thoma CVP (Ressort Kultur mit Jugend und Integration) und Peter Weidinger CVP (Ressort Raumplanung und Bau sowie Liegenschaften) in politischen Bl├Âcken ├╝ber Themen, die sie in ihren Ressorts besch├Ąftigen.

GLP-Gemeinder├Ątin B├╝sser zeichnete auf, dass sich die R├╝tner Sozialkosten je zu einem Drittel auf wirtschaftliche Hilfe, Zusatzleistungen, und die Pflegefinanzierung aufteilen. Aufgrund der Bev├Âlkerungsstruktur ist die finanzielle Belastung f├╝r R├╝ti im Vergleich mit anderen Gemeinden sehr hoch. Eine deutliche Senkung der Sozialkosten ist kurzfristig nicht m├Âglich. Mittel- und l├Ąngerfristig bestehen aber durch die grossen Arbeitsintegrationsbem├╝hungen des Sozialamtes oder die langsam erfolgenden strukturellen ├änderungen in der Bev├Âlkerungszusammensetzung Hoffnungen auf eine abnehmende Belastung.

Eine M├Âglichkeit bietet gem├Ąss CVP-Gemeinderat Peter Weidinger das Thema Raumplanung und Bau. Weidinger f├╝hrte aus, dass mit qualitativ hochwertigen Neubauten einerseits dem erwarteten Bev├Âlkerungswachstum begegnet, und anderseits R├╝ti f├╝r den Mittelstand und das Gewerbe noch attraktiver gestaltet wird.

Eine weitere M├Âglichkeit umfasst das Thema ┬źIntegration┬╗. Je besser und schneller integrationsbed├╝rftige Kinder und Erwachsene integriert sind, desto k├╝rzer sind sie von der ├Âffentlichen Hand abh├Ąngig, f├╝hrte CVP-Gemeinder├Ątin Christa Thoma aus. Integration lohne sich nicht nur finanziell, sondern habe auch wichtige positive Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Lebensqualit├Ąt in einer Gemeinde. Zurzeit werde durch ihr Ressort ein Integrationskonzept erarbeitet.

In Vertretung der nicht anwesenden EVP-Gemeinder├Ątin Esther Kaufeld informierte Marie-Therese B├╝sser ├╝ber die Weiterentwicklung des Energiekonzeptes, und mit welchen Massnahmen die energiepolitischen Ziele erreicht werden sollen. Die R├╝tner Bev├Âlkerung werde n├Ąchstes Jahr ├╝ber die Energievorlage abstimmen k├Ânnen.

Trotz der hohen finanziellen Belastung ist R├╝ti f├╝r die Einwohnerinnen und Einwohner nach wie vor eine sehr attraktive und lebenswerte Gemeinde, dies verdeutlichten verschiedene Aussagen in der anschliessenden Diskussion. Es gehe darum, die Kosten im Griff zu behalten, ohne aber Angebote zu gef├Ąhrden, welche die Lebensqualit├Ąt f├Ârdern.

Bruno R├╝egg, Pr├Ąsident Gr├╝nliberale R├╝ti
Hans Zollinger, Pr├Ąsident EVP R├╝ti                      
Isabella Gm├╝r, Pr├Ąsidentin CVP R├╝ti

CVP unterst├╝tzt Gesch├Ąfte der Gemeindeversammlung

Am 8. Juni 2017 trafen sich die Mitglieder der CVP R├╝ti zur halbj├Ąhrlichen Parteiversammlung im Amt- haus R├╝ti. Alle Gesch├Ąfte der Gemeindeversammlung werden zur Annahme empfohlen. Gemeinderat Peter Weidinger informierte zudem ├╝ber die bauliche Entwicklung in R├╝ti und vertrat die offizielle Ant- wort des Gemeinderates zur Vernehmlassung der Revision Gemeindeordnung.

Erfreulicher Jahresabschluss 2016 der Politischen Gemeinde

Gemeinderat Peter Weidinger pr├Ąsentierte die Jahresrechnung 2016, die mit einem Plus von 0,9 Mio. Franken beinahe 1,3 Mio. Franken besser abschliesst als veranschlagt. Dieser gute Abschluss sei auch auf Sondereffekte zur├╝ckzuf├╝hren, die von der Gemeinde praktisch nicht beeinflussbar sind. Trotz anhal- tenden Sparbem├╝hungen und einem hohem Eigenkapital von rund 40 Mio. Franken bleibe die Finanzla- ge angespannt, insbesondere wegen den weiterhin unsicheren Rahmenbedingungen und den kaum voraussehbaren Sondereffekten.

Schulrechnung 2016 schliesst ebenfalls besser als budgetiert ab

Schulpflegemitglied Karin Geser stellte die Jahresrechnung 2016 der Schule R├╝ti vor. Diese schliesst mit einem Minus von rund 1,6 Mio. Franken ab und das Eigenkapital verringert sich auf 14,1 Mio. Franken. Der Abschluss bel├Ąuft sich auf 1,2 Mio. Franken besser als budgetiert. Geser erkl├Ąrte, dass bei der Schule der allergr├Âsste Teil der Kosten fremdbestimmt sei und die Schulpflege grosse Anstrengungen unter- nehme, trotz Sparanstrengungen eine attraktive und zeitgem├Ąsse Schule zu bleiben.

Kreditunterschreitung bei der Innensanierung Schulhaus Ferrach

Der Kredit von knapp 1 Mio. Franken, gesprochen im Jahr 2011, wird um 3.7% unterschritten, was zu keinen Diskussionen Anlass gibt. Fragen gab es jedoch zur langen Bauzeit. Da der Schulbetrieb jedoch durchgehend aufrecht zu erhalten war und gr├Âssere Umbauarbeiten nur w├Ąhrend der Ferien ausgef├╝hrt werden konnten, wurde dies ausreichend begr├╝ndet.

Bauliche Entwicklung in R├╝ti

R├╝ti, als ÔÇśurbane WohnlandschaftÔÇÖ mit sch├╝tzenswertem Ortsbild, verf├╝gt kaum mehr ├╝ber Reservezo- nen, dennoch befinden sich diverse Bauprojekte in Planung oder in Ausf├╝hrung. Bauvorstand Peter Weidinger pr├Ąsentierte einige aktuellen Projekte von privaten Landbesitzern und orientierte ├╝ber die Ideen des Gemeinderates zu gemeindeeigenen Grundst├╝cken und Liegenschaften.

Gemeindeordnung: Miliztauglichkeit steht im Vordergrund

Weidinger informierte offiziell ├╝ber die von der CVP R├╝ti eingebrachten Punkte und den vom Gemeinde- rat vorliegenden Entwurf zur Gemeindeordnung. Die Anliegen der CVP R├╝ti wurden grossmehrheitlich erf├╝llt. Die Vernehmlassungsantwort der CVP R├╝ti zur Revision der Gemeindeordnung erfolgte vor allem hinsichtlich der weiterhin zu gew├Ąhrleistenden Miliztauglichkeit der Beh├Ârden. Beispielsweise h├Ąlt die CVP R├╝ti an je 9 Mitgliedern im Gemeinderat und in der RPK fest. Die neue Gemeindeordnung gelangt Ende November an der Urne zur Abstimmung.

CVP R├╝ti
Isabella Gm├╝r, Pr├Ąs.CVP R├╝ti, Tel. 079 585 05 35 

 
Es ist Zeit, die Weichen zu stellen! Am 21. Mai k├Ânnen wir alle JA sagen zur einer umweltgerechten, finanziell klugen und zukunftsorientierten Energiestrategie. Die Schweiz soll die Abh├Ąngigkeit von importierten fossilen Energien reduzieren und die einheimischen erneuerbaren Energien st├Ąrken. Das schont die Umwelt ÔÇô und schafft Arbeitspl├Ątze und Investitionen in der Schweiz. 

Vielen Dank f├╝r die vielen interessanten Gespr├Ąche und ermutigenden Voten von R├╝tnerinnen und R├╝tnern am Samstag, 6. Mai, in der Bandwies. ÔÇőDanke allen, die sich mit dieser wichtigen Thematik auseinandersetzen und bereit sind, in die Zukunft zu investieren.

Anl├Ąsslich der j├Ąhrlichen GV ehrte die CVP R├╝ti den Parteistrategen Dr. Hugo Hungerb├╝hler f├╝r sein 70 Jahre dauerndes, politisches Engagement! Ausserdem: das Pr├Ąsidium der CVP R├╝ti liegt wieder alleine bei Isabella Gm├╝r, und Michael Hauswirth wurde neu in die Parteileitung gew├Ąhlt.