Wir machen uns stark

Die CVP R├╝ti steht ├╝berzeugt hinter der neuen Gemeindeordnung, die am 26. November 2017 zur Abstimmung gelangt. R├╝ti erh├Ąlt mit der neuen Gemeindeordnung eine der jetzigen Zeit angepasste rechtliche Basis, um eine zeitgem├Ąsse und effiziente Aufgabenerf├╝llung auf politischer Ebene wie auch auf Verwaltungsebene zu gew├Ąhrleisten. Dies ist n├Âtig, da die jetzige Gemeindeordnung ver- altet ist und nicht mehr den aktuellen Begebenheiten und Bed├╝rfnissen entspricht.

Die CVP R├╝ti ist ├╝berzeugt, dass die neue Gemeindeordnung wesentlich zur Miliztauglichkeit der Beh├Ârden├Ąmter beitragen wird. Ausserdem begr├╝sst die CVP R├╝ti die St├Ąrkung der Legitimation von politischen Entscheiden, indem bei grossen Gesch├Ąften dank Urnenwahl ein gr├Âsserer Kreis von Stimmberechtigten entscheidet.

Die Erh├Âhung der Finanzkompetenzen des Gemeinderates beurteilt die CVP als notwendig und moderat, auch im Quervergleich mit Z├╝rcher Gemeinden gleicher Gr├Âsse. Dass gleichzeitig eine Rechnungs- und Gesch├Ąftspr├╝fungskommission installiert werden soll, gew├Ąhrleistet eine effiziente Kontrolle aus Sicht der Stimmberechtigten.

Die CVP R├╝ti begr├╝sst die vorgeschlagene schlanke Fassung der neuen Gemeindeordnung und ist erfreut, dass den allermeisten Anliegen der R├╝tner Parteien und Privatpersonen aus dem Vernehmlassungsverfahren entsprochen werden konnte. Die CVP R├╝ti empfiehlt den R├╝tner Stimmberechtigten, am 26. November 2017 ein JA in die Urne zu legen. 

Visionen sind Wunschbilder der Zukunft, die sich nicht von heute auf morgen verwirklichen lassen. Dennoch sind sie wichtige Leitsterne f├╝r die k├╝nftige Entwicklung. Unsere Vision zeigt, wie sich R├╝ti ├╝ber das Jahr 2020 hinaus entwickeln soll:

R├╝ti gilt als attraktiver Ort im Z├╝rcher Oberland und der Agglomeration Obersee. Einwohnerinnen und Einwohner sch├Ątzen die hohe Wohn- und Lebensqualit├Ąt, gute Schulen, das attraktive Freizeitangebot, die intakten Naherholungsgebiete, das gut ausgebaute ├Âffentliche Verkehrsnetz und das umfassende Angebot an ├Âffentlichen Diensten und familienfreundlichen Angeboten.

Der Zusammenhalt im Dorf ├╝ber alle Kultur- und sozialen Schichten hinweg wird unter anderem durch ein reges Vereins- und Kulturleben gef├Ârdert. Ob alt oder jung, die Einwohner/innen engagieren sich f├╝r das Gemeinwohl und ├╝bernehmen Selbstverantwortung.

R├╝ti ist sich seiner ├Âkologischen Verantwortung bewusst und handelt danach. Die Ansiedlung von hochwertigen Arbeitspl├Ątzen in zukunftstr├Ąchtigen Branchen tr├Ągt dazu bei, dass R├╝ti kontinuierlich an Attraktivit├Ąt gewinnt. Partnerschaften, eine aktive regionale Zusammenarbeit sowie sinnvolle politische Zusammenschl├╝sse werden gef├Ârdert.

R├╝ti setzt auf ein qualitatives, nachhaltiges Wachstum. Von dieser Entwicklung profitieren unsere Einwohnerinnen und Einwohner, die Wirtschaft und die Natur gleichermassen. 

 

Sommerh├Âck der Mitte-Parteien

Zur St├Ąrkung der politischen Mitte in R├╝ti trafen sich am 24. August 2017 ├╝ber 30 Parteimitglieder der CVP R├╝ti, EVP R├╝ti und Gr├╝nliberalen R├╝ti-D├╝rnten zum gemeinsamen Grill- und Infoanlass. Im Vordergrund standen drei f├╝r R├╝ti wichtige Themen: Integration, die hohe Belastung durch Sozialkosten, sowie die bauliche Entwicklung im Zentrum. Gleichzeitig stellte sich Simon Mettler, CVP-Kandidat f├╝r das Bezirksgericht, der Runde vor.

Nach dem gem├╝tlichen Teil referierten Marie-Therese B├╝sser GLP (Ressort Soziales), Christa Thoma CVP (Ressort Kultur mit Jugend und Integration) und Peter Weidinger CVP (Ressort Raumplanung und Bau sowie Liegenschaften) in politischen Bl├Âcken ├╝ber Themen, die sie in ihren Ressorts besch├Ąftigen.

GLP-Gemeinder├Ątin B├╝sser zeichnete auf, dass sich die R├╝tner Sozialkosten je zu einem Drittel auf wirtschaftliche Hilfe, Zusatzleistungen, und die Pflegefinanzierung aufteilen. Aufgrund der Bev├Âlkerungsstruktur ist die finanzielle Belastung f├╝r R├╝ti im Vergleich mit anderen Gemeinden sehr hoch. Eine deutliche Senkung der Sozialkosten ist kurzfristig nicht m├Âglich. Mittel- und l├Ąngerfristig bestehen aber durch die grossen Arbeitsintegrationsbem├╝hungen des Sozialamtes oder die langsam erfolgenden strukturellen ├änderungen in der Bev├Âlkerungszusammensetzung Hoffnungen auf eine abnehmende Belastung.

Eine M├Âglichkeit bietet gem├Ąss CVP-Gemeinderat Peter Weidinger das Thema Raumplanung und Bau. Weidinger f├╝hrte aus, dass mit qualitativ hochwertigen Neubauten einerseits dem erwarteten Bev├Âlkerungswachstum begegnet, und anderseits R├╝ti f├╝r den Mittelstand und das Gewerbe noch attraktiver gestaltet wird.

Eine weitere M├Âglichkeit umfasst das Thema ┬źIntegration┬╗. Je besser und schneller integrationsbed├╝rftige Kinder und Erwachsene integriert sind, desto k├╝rzer sind sie von der ├Âffentlichen Hand abh├Ąngig, f├╝hrte CVP-Gemeinder├Ątin Christa Thoma aus. Integration lohne sich nicht nur finanziell, sondern habe auch wichtige positive Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Lebensqualit├Ąt in einer Gemeinde. Zurzeit werde durch ihr Ressort ein Integrationskonzept erarbeitet.

In Vertretung der nicht anwesenden EVP-Gemeinder├Ątin Esther Kaufeld informierte Marie-Therese B├╝sser ├╝ber die Weiterentwicklung des Energiekonzeptes, und mit welchen Massnahmen die energiepolitischen Ziele erreicht werden sollen. Die R├╝tner Bev├Âlkerung werde n├Ąchstes Jahr ├╝ber die Energievorlage abstimmen k├Ânnen.

Trotz der hohen finanziellen Belastung ist R├╝ti f├╝r die Einwohnerinnen und Einwohner nach wie vor eine sehr attraktive und lebenswerte Gemeinde, dies verdeutlichten verschiedene Aussagen in der anschliessenden Diskussion. Es gehe darum, die Kosten im Griff zu behalten, ohne aber Angebote zu gef├Ąhrden, welche die Lebensqualit├Ąt f├Ârdern.

Bruno R├╝egg, Pr├Ąsident Gr├╝nliberale R├╝ti
Hans Zollinger, Pr├Ąsident EVP R├╝ti                      
Isabella Gm├╝r, Pr├Ąsidentin CVP R├╝ti

Mit feiner Pasta und super Wetter genossen wir unseren Familientag. Die Kinder hatten riesen Plausch auf der Rutsche.  

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CVP unterst├╝tzt Gesch├Ąfte der Gemeindeversammlung

Am 8. Juni 2017 trafen sich die Mitglieder der CVP R├╝ti zur halbj├Ąhrlichen Parteiversammlung im Amt- haus R├╝ti. Alle Gesch├Ąfte der Gemeindeversammlung werden zur Annahme empfohlen. Gemeinderat Peter Weidinger informierte zudem ├╝ber die bauliche Entwicklung in R├╝ti und vertrat die offizielle Ant- wort des Gemeinderates zur Vernehmlassung der Revision Gemeindeordnung.

Erfreulicher Jahresabschluss 2016 der Politischen Gemeinde

Gemeinderat Peter Weidinger pr├Ąsentierte die Jahresrechnung 2016, die mit einem Plus von 0,9 Mio. Franken beinahe 1,3 Mio. Franken besser abschliesst als veranschlagt. Dieser gute Abschluss sei auch auf Sondereffekte zur├╝ckzuf├╝hren, die von der Gemeinde praktisch nicht beeinflussbar sind. Trotz anhal- tenden Sparbem├╝hungen und einem hohem Eigenkapital von rund 40 Mio. Franken bleibe die Finanzla- ge angespannt, insbesondere wegen den weiterhin unsicheren Rahmenbedingungen und den kaum voraussehbaren Sondereffekten.

Schulrechnung 2016 schliesst ebenfalls besser als budgetiert ab

Schulpflegemitglied Karin Geser stellte die Jahresrechnung 2016 der Schule R├╝ti vor. Diese schliesst mit einem Minus von rund 1,6 Mio. Franken ab und das Eigenkapital verringert sich auf 14,1 Mio. Franken. Der Abschluss bel├Ąuft sich auf 1,2 Mio. Franken besser als budgetiert. Geser erkl├Ąrte, dass bei der Schule der allergr├Âsste Teil der Kosten fremdbestimmt sei und die Schulpflege grosse Anstrengungen unter- nehme, trotz Sparanstrengungen eine attraktive und zeitgem├Ąsse Schule zu bleiben.

Kreditunterschreitung bei der Innensanierung Schulhaus Ferrach

Der Kredit von knapp 1 Mio. Franken, gesprochen im Jahr 2011, wird um 3.7% unterschritten, was zu keinen Diskussionen Anlass gibt. Fragen gab es jedoch zur langen Bauzeit. Da der Schulbetrieb jedoch durchgehend aufrecht zu erhalten war und gr├Âssere Umbauarbeiten nur w├Ąhrend der Ferien ausgef├╝hrt werden konnten, wurde dies ausreichend begr├╝ndet.

Bauliche Entwicklung in R├╝ti

R├╝ti, als ÔÇśurbane WohnlandschaftÔÇÖ mit sch├╝tzenswertem Ortsbild, verf├╝gt kaum mehr ├╝ber Reservezo- nen, dennoch befinden sich diverse Bauprojekte in Planung oder in Ausf├╝hrung. Bauvorstand Peter Weidinger pr├Ąsentierte einige aktuellen Projekte von privaten Landbesitzern und orientierte ├╝ber die Ideen des Gemeinderates zu gemeindeeigenen Grundst├╝cken und Liegenschaften.

Gemeindeordnung: Miliztauglichkeit steht im Vordergrund

Weidinger informierte offiziell ├╝ber die von der CVP R├╝ti eingebrachten Punkte und den vom Gemeinde- rat vorliegenden Entwurf zur Gemeindeordnung. Die Anliegen der CVP R├╝ti wurden grossmehrheitlich erf├╝llt. Die Vernehmlassungsantwort der CVP R├╝ti zur Revision der Gemeindeordnung erfolgte vor allem hinsichtlich der weiterhin zu gew├Ąhrleistenden Miliztauglichkeit der Beh├Ârden. Beispielsweise h├Ąlt die CVP R├╝ti an je 9 Mitgliedern im Gemeinderat und in der RPK fest. Die neue Gemeindeordnung gelangt Ende November an der Urne zur Abstimmung.

CVP R├╝ti
Isabella Gm├╝r, Pr├Ąs.CVP R├╝ti, Tel. 079 585 05 35